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Polieren mit Feingefühl

Das Polieren und Glätten von Werkstücken, meist am Ende der Kette industrieller Verarbeitungsprozesse stehend, ist branchenübergreifend ein ganz essenzieller Bestandteil der Wertschöpfung. Denn dieser Vorgang bestimmt maßgeblich das visuelle Erscheinungsbild eines Endprodukts – und damit nicht zuletzt auch seinen Erfolg am Markt.

 

Egal ob Marmortisch, Armbanduhr oder Smartphone: Erst die Beseitigung von Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche und deren Veredelung lässt diese Produkte hochwertig erscheinen.

 

Die gewünschte edle Oberfläche zu erreichen, ist aber gar nicht so einfach. Denn: Jedes Material und jede Oberfläche reagiert unterschiedlich auf die Krafteinwirkungen im Veredelungsprozess und stellt damit andere Ansprüche an den Polier- oder Glättvorgang. Gefordert ist hier also Fingerspitzengefühl und Anpassungsfähigkeit. Dies waren lange eher die Kernkompetenzen einer menschlichen Hand, als die der gängigen Industrierobotermodelle, weshalb die Oberflächenveredelung häufig noch manuell durchgeführt wird. Sie ist damit ein recht kostenintensiver Posten in den meisten Unternehmen der verarbeitenden Industrie.

 

Die beliebteste Arbeit unter den Werkern ist das Polieren aber beileibe nicht – denn es ist ein „dreckiges Geschäft“: Häufig setzt dieser Arbeitsschritt eine Menge Staub frei, dem die Arbeitskräfte dann ausgesetzt sind. Das ist nicht nur unangenehm, sondern ohne die richtigen Schutzmaßnahmen auch in hohem Maße ungesund. Und eben jene Schutzmaßnahmen stellen einen weiteren bedeutenden Kostenfaktor für die Unternehmen dar.

 

Die für diese monotone, repetitive und teils gefährdende Aufgabe eingesetzten, oft hochqualifizierten Fachkräfte können also mit Sicherheit in anspruchsvolleren Tätigkeitsbereichen wirtschaftlicher und sinnvoller eingesetzt werden.

 

Sensitive Leichtbauroboter für automatisiertes Polieren

 

Was zunächst nach einem mittleren Dilemma der Neuzeit klingt, ist aber tatsächlich recht einfach lösbar: Haptische Kraft-Momenten-Sensoren erweitern Leichtbauroboter um den für solche Prozesse benötigten Tastsinn und bringen sie damit näher an die Fähigkeiten einer menschlichen Hand. Dank der Erweiterung um Sensoren nehmen die Roboterarme auch geringste Krafteinwirkungen und Widerstände wahr und können in Echtzeit entsprechend reagieren. So kann der Poliervorgang vollständig automatisiert und damit einheitlicher gestaltet werden. Ein Anbieter solcher Sensoren ist das ungarische Unternehmen OptoForce. Dank der Zertifizierung mit dem Standard IP54 macht den OptoForce-Sensoren HEX-E und HEX-H der beim Polieren aufgewirbelte Staub keine Probleme. Zusätzlich warten diese besonders feinfühligen Modelle noch mit einem wertvollen Bonus auf: Denn zusätzlich zu den Sensoren als Hardware, kompatibel mit Robotern von Universal Robots, KUKA und ABB, bietet OptoForce ein umfangreiches Softwarepaket an. Das Paket beinhaltet eine Vielzahl vorprogrammierter industrieller Standard-Applikationen, unter anderem auch zum Polieren oder Schleifen. So wird die zur Integration des Systems in die Fertigung benötigte Zeit auf ein Minimum reduziert: Innerhalb von nur 15 Minuten ist die Automationslösung einsatzbereit.

 

Durch die neue Automationsmöglichkeit und die intuitiv und einfach gestaltete Umsetzung erwirtschaften Unternehmen erfahrungsgemäß einen Mehrwert von jährlich bis zu 100.000 EURO pro Robotersystem.

 

Weltweit bereits erfolgreich umgesetzt

 

Dieses Konzept ist keine Theorie oder weit entfernte Zukunftsvision, sondern wird in zahlreichen Unternehmen auf der ganzen Welt bereits erfolgreich umgesetzt . Diese Unternehmen haben mit einem hohen globalen Wettbewerbsdruck, steigenden Löhnen, körperlich ermüdenden und monotonen Tätigkeiten sowie steigenden Qualitätsanforderungen auf Kundenseite zu kämpfen. Durch die Implementation von Industrierobotern, die mit einem Tastsinn ausgestattet sind, machen sie den richtigen und wichtigen Schritt in Richtung Zukunft.

 

Und bleiben dabei dank dem kurzen und einfachen Integrationsprozess schon für die Gegenwart wirtschaftlich.