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Wettbewerbsvorteil dank Tastsinn

Der Einsatz haptischer Sensoren für Industrieroboter bietet gleich mehrere essentielle Wettbewerbsvorteile: Dank erweiterter Automatisierungsmöglichkeiten sorgen sie für eine Effizienzsteigerung in der Fertigung und verbessern auch die Performance bereits automatisierter Prozesse. Der Anbieter OptoForce bietet zudem ein umfassendes Software-Paket mit vorprogrammierten industriellen Standard-Applikationen – dies verkürzt und vereinfacht die Integrationszeit immens und ermöglicht Anwendern das schnelle Erwirtschaften von Gewinnen.

 

Für das produzierende Gewerbe stellen die sechsachsigen Kraft-Momenten-Sensoren somit eine Chance dar, in der Globalisierung wettbewerbsfähig zu bleiben und auch bei Losgröße 1 effizient zu wirtschaften.

 

In einer globalen Welt stehen produzierende Unternehmen längst nicht mehr nur im lokalen Wettbewerb. Entsprechend steigt der Druck nach dem optimalen Preis-Leistungsverhältnis. Dem gegenüber steht in Deutschland eine ganz andere Entwicklung, die eben jenes zunehmend schwierig macht:

  • steigende Arbeitskosten und ein
  • Mangel an Fachkräften.

 

Großunternehmen lagern einfache Produktionsschritte in Länder mit niedrigen Lohnkosten aus; kleine und mittelgroße versuchen laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) immer häufiger, ihre Facharbeiter mit der Flexirente länger zu binden.

 

Beide Modelle stellen jedoch keine dauerhafte Lösung für die deutsche Wirtschaft dar, die sich doch eigentlich mit Visionen und Strategien in Richtung Zukunft bewegen möchte.

 

Automatisierung von Präzisionsaufgaben – die Chance für den Mittelstand

 

Die heute in Deutschland schon recht fortgeschrittene Automatisierung einfacher Arbeitsschritte ist bereits ein erster Schritt in die richtige Richtung. Sie eröffnet dem Mittelstand eine Chance am Weltmarkt und bietet Konzernen eine attraktive Alternative zur Verlagerung von Standorten in Niedriglohnländer. Bei Präzisionsaufgaben hingegen war die Feinfühligkeit menschlicher Hände lange Zeit unerlässlich.

Problematisch, wenn genau diese zur Mangelware werden.

Gleichzeitig werden Produktionsumgebungen auf dem Weg zur Losgröße 1 immer weniger standardisiert und erfordern anpassungsfähigere und intelligentere Robotersyteme.

 

Kraft-Momenten-Sensoren schließen diese Lücke, denn sie verleihen Industrierobotern einen Tastsinn. Mit den haptischen Sensoren ausgestattete Roboterarme sind in der Lage, auch geringste Widerstände wahrzunehmen. So sind die Roboter nicht länger nur auf die Bewegung zwischen vorprogrammierten Punkten beschränkt, sondern passen diese in Echtzeit ihrer Umgebung an.

 

Effizientes Wirtschaften bei Losgröße 1 dank anpassungsfähiger Technologie

 

Ein Beispiel: Sollen in einer Verpackungsanwendung standardisierte Produkte von immer exakt gleicher Größe in einem ebenso standardisierten Karton platziert werden, so reicht es aus, die entsprechenden Positionen und Bewegungen im Roboter vorzuprogrammieren, der daraufhin immer und immer wieder den exakt selben Ablauf durchführt. Dies ändert sich drastisch, handelt es sich nicht mehr um die Verpackung von standardisierten Produkten, sondern um solche von jeweils individueller Größe – was heute immer häufiger der Fall ist.

Mit starr vorprogrammierten Positionen kann dann nicht mehr operiert werden.

Die feine Kraftmessung der OptoForce-Sensoren nimmt aber auch geringste Widerstände bei jedem Arbeitsschritt war und ermöglicht auf dieser Basis die präzise Anpassung der Roboterbewegungen in Echtzeit – und macht Industrieroboter bereit für die Losgröße 1.

 

Für Unternehmen stellt dies einen Weg dar, den erheblichen Mehraufwand ohne signifikante Mehrkosten zu stemmen.

 

Damit ermöglichen die Sensoren den Einsatz von Industrierobotern bei Arbeitsschritten, für die die Feinfühligkeit menschlicher Hände bisher unerlässlich war, und helfen Unternehmen auch in diesen Bereichen ihre Effizienz und Produktivität zu steigern – was für eine zukunftsfähige Positionierung im globalen wie im lokalen Wettbewerb ein zentraler Faktor ist.

 

Bessere Performance auch in bereits automatisierten Prozessen

 

Sechsachsige Kraft-Momenten-Sensoren tragen jedoch nicht nur zur Erweiterung von Automatisierungsmöglichkeiten bei, sondern helfen auch, die Performance bereits automatisierter Prozesse zu verbessern. Ein starr zwischen festgelegten Wegpunkten navigierender Roboterarm ist nicht in der Lage, gelegentlich auftretende Unregelmäßigkeiten im Werkstück oder der zu bearbeitenden Oberfläche zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Er führt immer wieder dieselbe Bewegung aus, komme was wolle.

 

Das Ergebnis können Produktionsfehler sein, die sich durch die gesamte restliche Wertschöpfungskette ziehen – bis der Endkunde das Produkt reklamiert. Im schlimmsten Fall kommt es gar zum Produktionsstillstand, was eine unverhältnismäßig teure Angelegenheit für jedes Unternehmen bedeutet und um jeden Preis vermieden werden sollte.

 

Diese Szenarien können mit dem Einsatz haptischer Sensoren wie dem HEX-E und dem HEX-H von OptoForce bereits im Keim erstickt und teure Reklamationsschleifen vermieden werden.

 

Kürzere Integrationszeit für Robotersysteme

 

Immer von zentraler Bedeutung bei der Einführung eines Robotersystems, genau wie bei jeder anderen Fertigungstechnologie, ist die Integrationszeit. Sie ist neben dem Preis und der bewirkten Effizienzsteigerung ein maßgeblicher Faktor für den ROI (Return on Invest) und damit für die wirtschaftlichen Erfolge, die das Unternehmen mit der Technologie erzielt.

 

Je anpassungsfähiger und flexibler ein Robotersystem aufgebaut ist, desto einfacher lässt es sich integrieren und desto schneller ist es dazu in der Lage, sich zu refinanzieren und im Anschluss daran Profite zu erwirtschaften. Und der durch sechsachsige Kraft-Momenten-Sensoren erworbene Tastsinn stellt einen erheblichen Gewinn an Anpassungsfähigkeit für Robotersysteme dar  – was bedeutet, das in derselben Zeit mehr Produktionslinien automatisiert werden können. Der Preis für die Sensoren ist im Vergleich zu den erzielten Vorteilen meist nicht der Rede wert.

 

Die Kraft-Momenten-Sensoren von OptoForce kommen zudem mit einem vorinstallierten Softwarepaket. Dieses enthält eine Vielzahl industrieller Standard-Applikationen, die sich an den Anforderungen des Marktes orientieren. Beispiele sind Fertig-Applikationen wie das

  • Anbringen von Steckverbindungen,
  • Polieranwendungen
  • oder zur Palettierung.

Die Zeit, die Endnutzer und System-Integratoren auf die Programmierung eines Robotersystems verwenden müssen, wird durch das umfangreiche Softwarepaket erheblich reduziert.

 

Die Anwendungen sind innerhalb von nur 15 Minuten betriebsbereit. Umfangreiche Programmierkenntnisse werden überflüssig und die Amortisationszeit weiter gesenkt.