Vertriebsnetzwerk

Treten Sie unserem Vertriebsnetzwerk bei. Wir verbinden Sie mit Leuten, die mit Tastsinn automatisieren und ihr Geschäft nach vorne bringen wollen!

Jetzt beitreten
Login
Passwort vergessen
Passwort vergessen

Wo die Automation Fingerspitzengefühl benötigt

Haptische Kraft-Momenten-Sensoren bieten Unternehmen die Chance, ihre Produktionseffizienz in vielen Anwendungsbereichen erheblich zu steigern. Vor allem in der Veredelung sensibler Oberflächen, Verpackung, Feinmontage und Qualitätskontrolle setzen sie neue Automationspotentiale frei.

 

Der Siegeszug der Industrieroboter begann in Deutschland in den 1970er Jahren, als die Automobilbranche anfing, sie in großem Stil zur Automation von Standardprozessen einzusetzen. Heute, einige Jahrzehnte später, sind die Roboter oft deutlich kompakter als damals und dem Schutzkäfig entkommen. Sie arbeiten, wie selbstverständlich, Seite an Seite mit dem Menschen und sind aus produzierenden Unternehmen kaum mehr wegzudenken.

 

Egal, ob Metallverarbeitung oder Kunststoffindustrie, ob Großkonzern oder Drei-Mann-Betrieb: Fast überall können monotone Routinetätigkeiten automatisiert werden, während sich Mitarbeiter auf anspruchsvollere Arbeitsschritte konzentrieren.

 

Viele industrielle Arbeitsschritte erfordern jedoch Feinfühligkeit und stellen die Automation immer noch vor eine besondere Herausforderung. Zur Ausschöpfung dieses Potentials müssen sich die Roboterarme stärker den Fähigkeiten einer menschlichen Hand annähern.

 

Genau dies zu ermöglichen ist das Ziel von OptoForce. Die haptischen Sensoren HEX-E und HEX-H des ungarischen Unternehmens verleihen Roboterarmen einen feinen Tastsinn und ermöglichen ihnen so, ihre Bewegungen auf Basis der Kraft- und Drehmomentmessung in Echtzeit jederzeit selbstständig anzupassen. Die industrielle Automation wird so in neue Anwendungsbereiche getragen, in denen Leichtbauroboter zuvor nur bedingt Fuß fassen konnten – zum Beispiel die

  • Bearbeitung bestimmter Oberflächen,
  • Verpackungsprozesse,
  • Feinmontage oder
  • Qualitätskontrolle.

Doch warum wird der Tastsinn zur Automation solcher Prozesse überhaupt benötigt? Warum reicht ein handelsüblicher Roboterarm nicht immer aus, um Arbeitsschritte zu automatisieren? Die Gründe hierfür sind individuell recht verschieden.

 

Feinfühligkeit für sensible Oberflächen

  • Im Bereich Oberflächenveredelung liegt der Grund vor allem in der Beschaffenheit des Materials selbst. Oft sind die zu bearbeitenden Materialien zum Beispiel weich, elastisch oder biegsam und setzen somit einen hochsensiblen Bearbeitungsprozess  voraus.

 

Wird hierbei nicht mit dem nötigen Fingerspitzengefühl gearbeitet, sind Beschädigungen am Werkstoff und damit teure Produktionsfehler vorprogrammiert.

 

Lange mangelte es Roboterarmen an der notwendigen Feinfühligkeit für solche Prozesse – weshalb sie oft noch manuell ablaufen. Sechsachsige Kraft-Momenten-Sensoren wie von OptoForce stellen einen zukunftsfähigen Lösungsansatz zu ihrer Automation dar.

 

  • Ebenfalls eine gewisse Herausforderung in der Automation ist die Bearbeitung glänzender Oberflächen, wie etwa beim Polieren: Bildbearbeitungssysteme können dabei kaum eingesetzt werden. Das glänzende Material „verwirrt“ ihre Wahrnehmung und lässt sie schnell an ihre Grenzen stoßen. Auch bei solchen Prozessen ist die Erweiterung des Robotersystems um einen Tastsinn der smartere Ansatz.

 

Pick & Place in unstrukturierten Umgebungen

 

Ein weiterer Anwendungsbereich für sechsachsige Kraft-Momenten-Sensoren sind Pick & Place- Anwendungen. Bei diesen ist es nicht immer üblich, dass die Werkstücke gleich beschaffen sind sowie zwischen fixierten Positionen bewegt werden müssen.

 

Immer häufig kommen, auch durch die zunehmende Individualisierung in der Produktion, unregelmäßige Werkstücke und unstrukturierte Umgebungen vor.

 

  • Neue Herausforderungen wie diese machen es unerlässlich, dass Industrieroboter in der Lange sind, sich „voranzutasten“ und dabei geringste Widerstände zu messen. Anwendungsbeispiele, in denen Pick & Place-Vorgänge Tastsinn benötigen, sind etwa die passgenaue Platzierung eines Werkstücks in einem Karton oder das Aufeinanderstapeln von Teilen. Typischerweise kommen solche Anwendungen vor allem in der Verpackungsindustrie vor.

 

Montage mit höchster Präzision

 

  • Auch die Feinmontage ist ein Industriebereich, in dem derzeit noch häufig manuell gearbeitet wird. Denn bei den Arbeitsvorgängen kommt es auf präzise Anpassungen im millimetergenauen Bereich an – jedes Stück an zu viel oder zu wenig eingesetzter Kraft kann zu Produktionsfehlern oder Materialbeschädigungen führen und damit sehr teuer werden.

 

Auf die Vorteile der Automation muss hier dennoch nicht länger verzichtet werden: Denn dank des technologischen Fortschritts können Industrieroboter heute in die Lage versetzt werden, auch Feinmontageprozesse mit höchster Präzision und Feinfühligkeit zu automatisieren.

 

Vor allem die Elektronikindustrie, beispielsweise im Bereich der Platinenbestückung, kann in diesem Bereich massiv von dem Einsatz avancierter Kraft-Momenten-Sensorik profitieren.

 

Automatisierte Qualitätskontrolle

 

Die Qualitätskontrolle, ein weiteres typisches Einsatzszenario für die Kraft-Momenten-Sensoren von OptoForce, betrifft gewissermaßen alle Industrien:

  • In einer globalisierten Welt steigt der Wettbewerbsdruck, Kunden stellen zunehmend anspruchsvolle Anforderungen – und können sich das auf Grund der steigenden Angebotsvielfalt auch erlauben.

 

Für Unternehmen bedeutet dies, dass der Faktor Qualitätskontrolle massiv an Bedeutung gewinnt.

 

Produktionsfehler, die es bis zum Endkunden schafften, sind kaum noch tolerierbar. Sie müssen vorher identifiziert werden. Prozesse in der Qualitätskontrolle, in welchen es um die Messung von Kräften geht, können mit Hilfe von haptischen Sensoren kosteneffizient automatisiert werden – beispielsweise das Prüfen von Steckverbindungen.

 

Einfache Integration sorgt für schnelle Automationsvorteile

 

Die Sensoren HEX-E und HEX-H von OptoForce haben eine sowohl für Integratoren als auch für Endnutzer besonders wertvolle Eigenschaft: Sie kommen mit einem umfangreichen Softwarepaket, in welchem eine Vielzahl industrieller Standard-Applikationen bereits vorprogrammiert ist – etwa Polieren, Palettieren, Stapeln, das Einsetzen von Steckverbindungen oder Stiften sowie viele weitere. Für die zuvor erläuterten Einsatzbereiche Oberflächenbearbeitung, Pick & Place, Montage und Qualitätskontrolle erlaubt die intuitiv bedienbare Software damit eine Inbetriebnahme von weniger als 15 Minuten.

 

Unternehmen von jeder Größe profitieren so von einer kurzen Integrationszeit und damit einer schnellen Amortisation – und können ohne großen Zeit- und Arbeitsaufwand neue Bereiche automatisieren.